Crowdbutching – Fleisch mit gutem Gewissen

Je älter ich werde, desto schlechter wird mein Gewissen beim Kauf und Verzehr von Fleisch – insbesondere dann, wenn es aus dem Supermarkt kommt. Bin ich dann zu Hause, nehme ich mir wieder vor: Beim nächsten Mal Bio. Meist funktioniert das auch, aber leider nicht immer.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung begeben und bin fündig geworden. Das Stichwort heißt “Crowdbutching”. Worum geht es dabei?

Eine Kuh für viele

Im Supermarkt oder beim Schlachter machen wir uns in der Regel wenig Gedanken darüber, was mit der Kuh geschieht, von welcher ich nun ein kleines Stück in Form eines Steaks oder einer Roulade vor mir liegen habe. Hier regeln Markt und Preise Angebot und Nachfrage. Also werden die Tiere zu Hunderttausenden jährlich in die Schlachthöfe gekarrt, geschlachtet und dann das Fleisch in den Markt gedrückt. Die Nachfrage nach Gehacktem ist gerade gering? Dann senkt man halt den Preis. Nachhaltig ist das nicht..

Beim Crowdbutching wird eine bestimmte Kuh eines Landwirtes angeboten. Wer will, erwirbt ein Teil davon. Haben sich genügend Interessierte gefunden, wird das Tier dann geschlachtet. Das Fleisch wird dann gemäß den Bestellungen aufgeteilt und sofort auf dem direkten Weg versandt. Dies bringt eine ganze Menge von Vorteilen mit sich:

  • Das Tier wird erst dann geschlachtet, wenn es wirklich verkauft und der Absatz gesichert ist;
  • Durch das Aufrufen von für den Landwirt angemessener Preise und das Ausschalten der Zwischenhändlerkette können die Landwirte ihre Tiere tierschutzgerecht halten;
  • Da die Tiere meist in sehr kleinen Schlachtereien geschlachtet werden, erfolgt hier eine Verwertung des ganzen Tieres: Innereien gehen ins Hundefutter, Knochen lassen sich zu Leim verarbeiten usw.;
  • Der Verbraucher weiß schon bei der Bestellung, aus welcher Region sein Tier stammt, welcher Bauer es aufgezogen hat und um welches Tier es sich konkret handelt;
  • Bei vielen Crowdbutching-Anbietern kann man als Verbraucher sich das Fleischpaket nach Wunsch zusammenstellen;
  • Gegenüber dem stationären Handel verringert sich die Menge des Verpackungsmülls um ca. 2/3.

Eine alte Idee im neuen Gewand

Neu ist die Idee des Crowdbutching freilich nicht. In den Dörfern tat man nämlich genau dies schon lange vor Erfindung des Internet: Wurde eine Kuh geschlachtet, wurden die Produkte unter den Dorfbewohnern aufgeteilt. Nur halt, dass dies selbstverständlich war – und nicht hip.

Da aber intakte Dorfgemeinschaften heute eher die Ausnahme als die Regel sind, bieten Crowdbutching-Plattformen eine neue Möglichkeit des virtuellen Dorfplatzes. Der neue Marktplatz ist nur einen Klick entfernt im Internet zu finden.

Die Nachfrage steigt rasant

Die Crowdbutching-Pioniere berichten von einer stetig steigenden Nachfrage. Das wiederum ruft weitere Anbieter auf den Plan, welche diese Idee aufgreifen und weiterentwickeln. So entsteht ein funktionierender echter Markt, der für alle nur Nutzen bietet: Landwirte, Verbraucher und Plattformen.

Ich hab´s getan!

Ich habe mich nach umfassenden Recherchen für www.kaufnekuh.de entschieden. Warum?

  • Auf dieser Plattform kann ich neben Kühen auch Schweine und Hühner (und aktuell sogar Rehe und Lamm) kaufen;
  • Die angebotenen Pakete kann ich individuell auf meinen Geschmack und meine Haushaltsgröße anpassen;
  • Als Verbraucher habe ich die Wahl zwischen konventionellem und Biofleisch.
  • Die Kommunikation nach dem Bestellvorgang ist vorbildlich. Ich werde über den Status des Tierverkaufs regelmäßig informiert und kann den Verlauf meiner Bestellung kontinuierlich verfolgen.

Einfach mal ausprobieren?

Wer “kaufnehkuh.de” einfach einmal ausprobieren möchte – hier ist der passende Link dazu:

Im Sinne der Transparenz:
Für jede Bestellung über diesen Link bei kaufnehkuh.de erhalte ich eine Gutschrift von 5 EUR, die ich selbst wieder einlösen kann. Und Ihr? Ihr erhaltet ebenfalls einen Gutschein in Höhe von 5 EUR zur Einlösung.

 

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